Focus Online: Digitales Gebäudemanagement im Kreishaus

Kreis Viersen setzt auf anerkannte Experten.
Kreis Viersen. Aus welchem Material besteht die Fassadendämmung? Welche Kunststoffe befinden sich in den Kabelkanälen? Und womit wurde der Teppichboden auf den Estrich geklebt?

Bauvorhaben werden immer komplexer. Die beteiligten Fachplaner und Fachämter müssen sich mit den rasanten technischen Entwicklungen auseinandersetzen. Sie ist verbunden mit enorm anwachsenden Vorschriften und Regelwerken, der Internationalisierung und gestiegen Ansprüchen an die Nachhaltigkeit. Mit der Einführung von BIM (Building Information Modeling) beim Kreis Viersen wird die Kommunikation und Zusammenarbeit in den Projekten transparenter. Auf der Grundlage eines digitalen Bauwerksmodelles, dem BIM-Koordinationsmodell, wird es möglich, sämtliche Prozesse im Verlauf eines Bauprojektes virtuell darzustellen und innerhalb einer Datenbank die zugehörigen grafischen, geografischen und alphanumerischen Parameter und Kennwerte zuzuordnen. Um bei diesem Projekt nicht bei Null anzufangen, hat der Leiter des Gebäudemanagements des Kreises Viersen, Bruno Wesch, sich Unterstützung von BIM-Experten gesucht.

Das Ing.-Büro DTBAU – Büro für BIM & Digitale Transformation – hat in einer Ausschreibung den Zuschlag für die externe Unterstützung erhalten. Unter Leitung von Dipl.-Ing. Architekt Jakob Przybylo ist in Kooperation mit Professor Michael May und Dipl.-Ing. Milos Mikasinovic ein BIM-Expertenteam zusammengestellt, das die gesetzten Anforderungen bestmöglich umsetzen wird.

Przybylo, ist der Ansicht, dass die Bauvorhaben im Kreis Viersen „Leuchtturmprojekte aus Sicht der Nachhaltigkeit und Digitalisierung in Deutschland“ darstellen. „Der Kreis Viersen geht voran. Wir freuen uns, diesen spannenden Weg zu unterstützen und gemeinsam zu beschreiten.“
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